Meetings bei Sushi und Steak in London

2013-11-11 | Noch nicht einmal ein Jahr nachdem ich mein duales Studium bei der Hannover Rück beendet und meine erste Stelle angetreten hatte, durfte ich schon meine erste Dienstreise antreten.

Die meisten meiner Kolleginnen und Kollegen reisen mehrmals jährlich für eine ganze Woche. Ich begleitete zunächst meinen Chef für zwei Meetings nach London.

Unsere Sekretärinnen buchten die Flüge und das Hotel, halfen mir bei der Beantragung meiner Firmenkreditkarte und kümmerten sich routiniert um andere organisatorische Dinge, während ich die fachlichen Informationen zusammenstellte und hoffte, nichts Wichtiges zu vergessen.

Dann ging es los: Morgens zum Flughafen, von Hannover nach London-Heathrow und direkt mit dem Express in die City. Das erste Meeting mit zwei Maklern hatten wir noch bevor wir ins Hotel einchecken konnten. Sushi zum Lunch, begleitet von allerlei Infos über diesen und jenen Verantwortlichen, verschiedene Versicherer und Verträge, denn die Makler vermitteln uns Angebote von ganz unterschiedlichen Kunden. So waren nicht nur die Speisen ein bunter Mix, sondern auch die Gesprächsthemen.

Danach checkten wir ins Hotel ein, kurz aufrüschen und die wichtigsten Infos verinnerlichen – dann ging es auch schon weiter zum nächsten Termin, bei dem wir einen Kunden und den dazugehörigen Makler trafen. Wir sprachen über das aktuelle Vertragsjahr, besondere Vorkommnisse, die anstehende Vertragserneuerung, Schäden und betriebswirtschaftliche Kennzahlen.

Im Anschluss tauschten wir die Stäbchen vom Mittag gegen Steakmesser ein. Während des Essens unterhielten wir uns über Gott und die Welt, unsere Aufgabenfelder und bisherige Erfahrungen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den USA und Europa, Lieblingsessen und Sprachen.

An nächsten Tag flogen wir frühmorgens zurück nach Deutschland. Ich habe viel gelernt – Fachliches, Menschliches, Kulturelles; über unsere Kunden und die ganze Branche. Ein schöner, früher Meilenstein auf einem hoffentlich langen Berufsweg.

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