Studium

2018-08-17 | überhaupt nicht verregnet.

Jedes Jahr hat der mittlere Jahrgang die Möglichkeit im Sommer nach Glasgow zur Summer-School zu fahren. Am 01.07 ging es für uns mit dem Flieger los nach Glasgow. Übernachten taten wir in dem Studentenwohnheim der Universität und wohnten in Wohnungen mit jeweils 5 anderen zusammen. Wir besuchten dort die University of the West of Scotland, an der wir die Kurse "Enterprise Creation" und "Management & Leadership" belegten.

Neben spannenden und inhaltlich komplett neuen Vorlesungen unter der Woche hatten wir genügend Zeit um Glasgow und die Umgebung kennenzulernen. Unsere Ausflüge am Wochenende gingen nach Edinburgh, in die Highlands, auf die Isle of Arran und an viele andere Orte. Während der Woche haben wir Aufgaben für die Universität machen müssen. Unter anderem mussten wir einen Business Plan für ein eigenes Start-Up erstellen und eine Präsentation vorbereiten.

Die 6 Wochen gingen viel zu schnell vorbei und am 10.August hieß es dann Abschied nehmen und wir flogen zurück Richtung Hannover.

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2018-08-13 | Die FHDW Hannover hat ein neues Studienkonzept eingeführt, welches auch für unsere neuen Bachelor gilt.

Mit dem neuen Semester im Oktober 2018 führt die mit der Hannover Rück kooperierende Fachhochschule FHDW ein neues Studienkonzept für alle zukünftigen BWL Bachelor ein. Die anderen Bachelor-Jahrgänge behalten bis zum Abschluss ihr altes System.

Was ändert sich jetzt?

Neben einem neu eingeführten Consulting-Schwerpunkt, haben sich die verschiedenen Fächer nicht großartig geändert. Die meisten Module sind gleichgeblieben oder ihre Namen wurden angepasst, manche wurden zusammengefasst und andere wie Innovationsmanagement oder Unternehmensführung sind neu hinzugekommen.

Während man früher die anderen Schwerpunkte oder Seminare als Wahlpflichtkurse besuchen musste, um auf die für den Bachelor erforderlichen 210 Credit-Punkte zu kommen, so benötigt man jene Punkte im neuen System nicht mehr. Dies liegt daran, dass es zum einen neue Module und neue Punktegewichtungen gibt. Es gibt praktisch also keine Wahlfächer mehr. Natürlich ist es erlaubt, die anderen Schwerpunkte freiwillig zu besuchen, jedoch werden diese voraussichtlich sich gegenseitig überschneiden. Zudem können in jenen Fächern auch keine Prüfungen mehr abgelegt werden.

Ebenfalls ändert sich der Zeitplan. Bisher war man immer für drei Monate an der Fachhochschule und danach drei Monate in der Hannover Rück. Nun ist dies anfangs zwar immer noch so, doch mit der vierten Praxisphase wurde nun eine Stage mit einer Dauer von 6 Monaten eingeführt. Dies hat verschiedene Vorteile. Zum einen liegen in dieser Zeit die IHK-Prüfung und zum anderen das Auslandssemester über die Summer School an der “University of the West of Scotland“. Während man in einer Abteilung der Hannover Rück in dieser Praxisphase durch die Summer School bisher wenig Zeit verbringen konnte, so hat man nun ausreichend Zeit den Bereich kennenzulernen. Zudem war auch das fünfte Semester immer recht gefüllt, weil man zeitgleich studierte und sich auf die IHK-Prüfung vorbereiten musste, was nun vorbei ist.

Nach der langen Praxisphase geht es dann wieder im Drei-Monats-Rhythmus weiter. Ermöglicht wird es einem so, dass man die Bachelorarbeit bereits im fünften Praxisquartal schreiben kann, es ist jedoch auch weiterhin möglich die Arbeit nach dem letzten Semester zu schreiben.

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2018-07-17 |

In einem so großen Unternehmen wie die Hannover Rück gibt es natürlich sehr viele verschiedene Abteilungen. Wahrscheinlich könnte kaum ein Mitarbeiter des Unternehmens alle aufzählen und schon gar nicht alle ihre Aufgaben wiedergeben.

Wir als Bachelor haben die Möglichkeit bis zu sechs verschiedene Abteilungen während unserer Ausbildungszeit kennenzulernen. Dabei durchlaufen wir in mindestens ein Treaty Department (TD) und ein Technical Accounting Department (TAD). In Treaty Departments werden u.a. die Rückversicherungsverträge gezeichnet und verwaltet, während in den TADs u.a. Schäden gebucht werden oder die versicherungstechnischen Abschlüsse erstellt werden. Somit sind beide Bereiche essenziel für das Rückversicherungsgeschäft.

Die restlichen Praxisphasen verbringen wir dann zumeist in weiteren Treaty Departments und Service-Abteilungen.

Die Service-Abteilungen unterscheiden sich stark voneinander. Es gibt zum Beispiel Abteilungen, die sich um die Versicherung der Hannover Rück kümmern (die sogenannte Retrozession), andere sind für die Kommunikation mit Investoren oder der Presse verantwortlich und wieder andere koordinieren die Beteiligungen an Tochtergesellschaften.

Da es so viele verschiedene Abteilungen gibt, variieren unsere Laufbahnen in der Ausbildung natürlich ein wenig. Deswegen ist es immer wieder interessant, sich untereinander auszutauschen und von Erfahrungen aus den unterschiedlichsten Bereichen zu hören. Dadurch kennen wir uns nach den drei Jahren sehr gut im Unternehmen aus und sind in der Lage einschätzen zu können in welchen Abteilungen wir uns unsere Zukunft in der HR vorstellen können.

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2018-07-17 | Ein Dualer Student hat keine Freizeit mehr. Diesen Satz hört man häufig, doch ist er wahr? Wie ist das Studentenleben als Dualer Student?

Während der Arbeitszeit hat man bei der Hannover Rück eine 38 Stunden Woche. Das macht den einzelnen Arbeitstag im Vergleich natürlich länger als einen normalen Schultag, aber man kann immer noch den kompletten Abend sowie das Wochenende nutzen. Während der Studienphase hat man dann sogar noch mehr Freiräume. Das liegt daran, dass man gar nicht so viel vor- und nachbereiten muss, wie an einer Universität, da die Fachhochschule sehr konzentriert und effektive praxisnahe Inhalte vermittelt. Generell besteht der Stundenplan der FHDW aus maximal vier Vorlesungen am Tag. Jede einzelne Vorlesung ist 140 Minuten, also 2 Stunden und 20 Minuten, lang. Dies entspricht drei normalen Schulstunden à 45 Minuten zusätzlich einer fünfminütigen Pause.

Auch Pausen gibt es an der FHDW: 20 Minuten Zeit liegen jeweils zwischen der ersten und zweiten sowie der dritten und vierten Vorlesung. Die Mittagspause mit einer Länge von einer Stunde liegt zwischen der zweiten und dritten Vorlesung. Dies lässt euch genug Zeit, um euch etwas Leckeres aus der FHDW-eigenen Kantine, vom gegenüberliegenden Dönerladen oder aus der City zu holen. Auch die Kantine der Tiermedizinischen Hochschule ist nur eine Straße weiter. Hier lässt sich mit dem Studentenausweis für wenig Geld ein leckeres Mittagessen besorgen.

Ein Unitag fängt meistens um 8.00 Uhr morgens mit der ersten Vorlesung an. Wenn du Glück hast, musst du jedoch erst um 10.40 Uhr oder sogar um 14.00 Uhr in der FHDW erscheinen. Dies hängtdann meist von dem jeweiligen Studenplan ab. Das und die Tatsache, dass im Dualen Studium bei der Hannover Rück die Praxis- und Theoriephasen immer in einem dreimonatigen Wechsel stattfinden, sorgen dafür, dass dieses Duale Studium nicht zum zeitlichen Kollaps führt. Es gibt nämlich stressige Gegenbeispiel, wo man drei Tage in der Woche arbeitet und drei Tage studiert.

Etwas anstrengender als die normalen Tage sind die Klausurphasen, in denen man viele Klausuren in kurzer Zeitschreibt und dementsprechend viel zu lernen hat. Einem dualen Studenten fehlen die Semesterferien, was von vielen als das größte Argument gegen ein duales Studium angesehen wird. Dafür hat man jedoch 30 Urlaubstage, welche in der Praxisphase genommen werden können.

 

Studentenleben als Dualer Student – Fazit

Alles in allem kann man also sagen, dass der duale Student fast die gleichen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung hat, wie auch ein „normaler“ Student. Das Partyleben kommt nicht zu kurz, durch das Schottland-Semester kommt man sogar ins Ausland und wenn man mal zudem mit seinen Freunden in den Urlaub möchte, hat man ja noch seine 30 Urlaubstage. Das klassische Studentenleben gelangt also keinesfalls ins Hintertreffen.

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2018-01-20 | ...ging rasend schnell vorbei.

Am 02.10. war es für uns, den "jüngsten" Jahrgang der Bachelor, soweit. Unser erster Tag in der FHDW war gekommen. Nachdem wir zusammen mit allen anderen BWL - Erstsemestern durch den Fachbereichsleiter begrüßt wurden, lernten wir unsere Kommilitonen kennen. Durch von Studenten aus dem fünften Semester geplante Veranstaltungen, wie der Erstiparty, kam man sich schnell näher und neue Freundschaften wurden geschlossen. Obwohl die Klausurenphase am Ende des Semesters für alle sehr kräftezehrend war, hatten wir in den drei Monaten eine Menge Spaß und freuen uns bereits auf das zweite Theoriequartal, das im April - nach der ersten hoffentlich spannenden Praxisphase in unserem Unternehmen - beginnen wird.
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