September 2013

2013-09-30 | Nachdem der erste Monat im Unternehmen mit zahlreichen Schulungen, Seminaren und vielen neuen Eindrücken überstanden ist, steht Anfang Oktober der Start ins Studentenleben an...

Bevor ihr den Weg ins Gebäude der FHDW-Hannover antretet, werdet ihr mit umfangreichem Info-Material, eurem Stundenplan und vielen weiteren Unterlagen ausgestattet, um euch den Einstieg ins akademische Lernen einfacher zu gestalten.

Tag 1 an der Fachhochschule für die Wirtschaft Hannover

Die Spannung auf das Neue, Unerwartete ist deutlich spürbar bei den „frischgebackenen“ Studenten im großen Forum der Hochschule, wo die Erstsemester begrüßt werden.
Während man in der Regel gemeinsam mit seinen Kommilitonen aus dem gleichen Unternehmen anreist, lösen sich diese Gruppen häufig schnell auf und es entsteht ein weitreichender Austausch zwischen den zuvor unbekannten Mitstudenten.

Die Begrüßung der „Neuen“ übernimmt erfahrungsgemäß mindestens ein Professor der FHDW. Um sich gegenseitig kennenzulernen und auch den Professoren einen ersten Eindruck vermitteln zu lassen, werden nach der Begrüßung die einzelnen Namen der „Ersties“ verlesen.
Jeder Angesprochene erhebt sich daraufhin kurz von seinem Stuhl und beschreibt seine Person kurz in zwei bis drei Sätzen, indem er seinen Namen und insbesondere seine Hobbys nennt.

Zunächst wird der Gesamtjahrgang BWL nach der Wahl des Schwerpunktes in zwei Gruppen aufgeteilt. Die dualen Studenten der Hannover Rück sind logischerweise für den Schwerpunkt „Versicherungswirtschaft“ vorgesehen, der mit den Studierenden des Schwerpunktes „Finanzdienstleistungen“ einen Kurs bilden. Der Parallelkurs setzt sich aus Kommilitonen der Schwerpunkte „Steuer- und Revisionswesen“ und „International Management“ zusammen.
Im Anschluss daran beginnt das nähere Kennenlernen der unmittelbaren Kommilitonen des jeweiligen Kurses. Zur Unterstützung des Prozesses hat sich Prof. Dr. Wrede viele „Kennenlernspiele“ einfallen lassen, die bspw. die Gemeinsamkeiten hinsichtlich der geografischen Herkunft oder der Freizeitgestaltung untereinander herausstellen sollen.

Der erste Tag im studentischen Leben ist also vollkommen entspannt organisiert und dient in erster Linie dem gegenseitigen Kennenlernen der neuen Kommilitonen.

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2013-09-24 | Wenn du den Bewerbungsprozess erfolgreich abgeschlossen hast, bekommst du bei unserem Assessment Center, kurz AC, die Chance, dich von deiner besten Seite zu zeigen und die Hannover Rück von dir und deinen Fähigkeiten zu überzeugen.

Zu Beginn des Assessment Centers wirst du von den anderen Bachelor Studenten in Empfang genommen und herzlich begrüßt. Die Bachelor begleiten dich mit in den Raum, in dem das AC stattfindet. Hier sitzt du mit bis zu sieben Mitbewerbern an einem Tisch, an dem Getränke und Schokoriegel zur Beruhigung der Nerven auf dich warten. Das Assessment Center ist in zwei Teile aufgeteilt, die dir Gelegenheit geben, dich in verschiedenen Situationen zu präsentieren und zu zeigen, ob bzw. dass du zu uns passt.

Anschließend gibt es eine Pause mit einer Kleinigkeit zu essen, bei der du dich mit deinen Mitbewerbern austauschen kannst. Nun wirst du mit deinen Mitbewerbern auf die Mitarbeiter der Hannover Rück aufgeteilt, die das Assessment Center betreuen. Es findet ein Bewerbungsgespräch statt, in dem du noch einmal deutlich machen kannst, warum gerade du gut zur Hannover Rück passt.

Nach dem Bewerbungsgespräch ist das Assessment zu Ende und wenn du Glück hast, klingelt eine Woche später das Telefon bei dir und du bekommst eine Zusage für das Duale BWL Studium  bei der Hannover Rück!

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2013-09-16 | Alle zwei Jahre wieder lassen die Mitarbeiter der Hannover Rück Anfang September ihre Verträge, Abrechnungen, Quotierungen, Stifte, Stempel, Büroklammern, Locher, Post-its, etc. für einen Tag liegen und machen sich auf zum Betriebsausflug. Wohin es geht? Kommt ganz drauf an!

Für jeden Mitarbeiter stellt die Hannover Rück ein Budget zur Verfügung, das die einzelnen Abteilungen verplanen können. Das Resultat dieser Pläne waren in der Vergangenheit Städtereisen, Stadionbesichtigungen, Radtouren, Segelausflüge oder z.B. Zoobesuche.

Vor vier Jahren besuchten die damaligen HR-Bachelor den Zoo. Der letzte Betriebsausflug führte uns in den Heidepark und auch dieses Mal hieß es wieder: “Colossos wir kommen!”.

Es versteht sich von selbst, dass die Hannover Rück ihre Mitarbeiter für diesen Tag freistellt. Man kann also festhalten, dass man einen Tag lang nicht arbeiten muss, mit seinen Kollegen Spaß haben kann und dafür auch noch bezahlt wird. Ich kenne Schlimmeres.

heidepark

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2013-09-05 | Normalerweise müssen Uneinigkeiten in Vertragssachen gerichtlich geregelt werden. Aber da wir „somewhat different“ sind, gibt es bei den meisten Rückversicherungsverträgen die Möglichkeit, eine außergerichtliche Lösung mithilfe eines Schiedsgerichts zu finden.

Da zum Glück nur sehr wenige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bisher tatsächlich mit so einem Schiedsgericht in Berührung gekommen sind, gab es ein hausweites Schulungsangebot von unserer Rechtsabteilung, bei dem eine solche Situation simuliert wurde.

Ein Schiedsgericht setzt sich in der Regel aus drei Branchen- und Fachkundigen zusammen, die von dem Erst- und dem Rückversicherer bestellt werden. Die Parteien werden von Anwälten vertreten. Zu diesem Zweck wurden ein sechsköpfiges Anwalts-Team und drei „echte“ Schiedsrichter aus den USA eingeflogen, die bereits Erfahrungen mit derartigen Schulungen haben.

Während der ganztägigen Veranstaltung mussten wir uns in die Rolle des Erst- oder Rückversicherers versetzen (ich war bei den Rückversicherern), Argumente finden, warum der Musterfall zu Gunsten unserer Partei entschieden werden sollte, diese mit den anderen Teilnehmern diskutieren und verhandeln und durften schließlich den Experten bei ihren Schlussplädoyers lauschen und die Urteilsfindung des Schiedsgerichts beobachten.

Es war ein anstrengender, aber auf jeden Fall sehr lehrreicher Tag. Ich hoffe zwar, dass meine Verträge nie Anlass für eine Ausfechtung vor einem Gericht irgendeiner Art geben, sollte es allerdings dazu kommen, bin ich jetzt vorbereitet. Außerdem kann ich durch die Schulung besser einschätzen, welche Auswirkungen die Vertragsgestaltung haben kann.

Die Schulung zeigte einmal mehr: Man lernt nie aus und Lernen macht Spaß, wenn sich Theorie und Praxis auf sinnvolle Weise miteinander verbinden.

P.S.: Die Rückversicherer haben am Ende recht bekommen…

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